Arends: „Erste Hürde für eine Förderung des Umbaus der Alten Sielschule ist genommen“

Norden: Im Zuge des geplanten Umbaus der Alten Sielschule hat sich der Landtagsabgeordnete Matthias Arends mit Herr Dr. Lüdeking, Herr Bohne und Frau Farny-Carow vom Kinderschutzbund Norden sowie Florian Eiben SPD Norden getroffen, um sich über den aktuellen Stand der Planungen und des Verfahrens auszutauschen.

Aus dem ehemaligen und unter Denkmalschutz stehenden Lehrgebäude, das mittlerweile als Geschäftsstelle des Vereins genutzt wird, soll in Zukunft nach Vorstellung des Kinderschutzbunds ein Kinder- und Familienhaus werden. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf circa 850.000 Euro, wobei die Stadt und die Vertreter des Vereins auf eine Förderung aus dem Landesprogramm „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Investitionen zur Verbesserung der sozialen Integration, des sozialen Zusammenhalts im Quartier und zur Sanierung sozialer Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen in den Kommunen“ hoffen.

Da das Projekt ursprünglich nicht die in der Richtlinie formulierte Voraussetzung für eine Förderung erfüllte, musste zunächst eine Ausnahmegenehmigung gestellt werden. Hierzu erklärt der Landtagsabgeordnete Matthias Arends: „Ich konnte mittlerweile in Erfahrung bringen, dass der Ausnahmetatbestand als erfüllt angesehen wird und somit der weiteren Prüfung des Antrags nichts mehr im Wege steht. Damit ist die erste Hürde für die Förderung des Umbaus der Alten Sielschule genommen.“

Laut dem Landtagsabgeordneten soll eine endgültige Entscheidung über eine Aufnahme des Projekts in das Förderprogramm bis voraussichtlich Mitte April diesen Jahres erfolgen. Aufgrund der hohen Förderquote von bis zu maximal 90% ist die Richtlinie des Landes, nach Wissen des SPD-Politikers, allerdings stark überzeichnet. „Der Kinderschutzbund leistet hier vor Ort einen unverzichtbaren Beitrag für eine nachhaltige Integration von sozial benachteiligten Menschen und deren Kindern in unsere Gesellschaft. Von daher würde ich mir sehr wünschen, dass der Antrag am Ende erfolgreich ist“, so Arends.